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Hallo Duke-Gemeinde,
vor kurzem wollte ich den alten Herzog mal wieder auf den Asphalt ausführen. Nach dem Start und einem Check aufgrund der längeren Standzeit entdeckte ich einen deutlichen Tropfen Sprit am Benzinhahn. Also die Tour verschoben und ran an's Thema.
Wie schon von euch im Forum beschrieben, ist der komplette Austausch der Baugruppe (~71€) sehr kostspielig und aus meiner Sicht auch unnötig. Mit einfachen Mitteln lässt er sich aber wieder abdichten. Hier eine Beschreibung, wie ich dies bewerkstelligt habe:

1. Benzinhahn schließen und Benzinleitung zum Vergaser lösen.
2. Längeren Schlauch an Benzinhahn montiert und Restinhalt vom Tank in einen Reservekanister umgefüllt.
3. Tank abgebaut und Benzinhahn demontiert.
4. Kleine Schraube unter dem Verstellhebel ausgebaut. Danach Hebel, Feder, Richtring und den blauen Konus entnommen.

5. Mit sehr feinem Nassschleifpapier (>500) den Konus und die Ventilgehäuseinnenflächen eingeschliffen, so dass diese wieder sauber sind und der Konus gut abdichtet.

6. Dichtung zum Tank vom Gehäuse gelöst und alles komplett gereinigt.
7. Neue Dichtung Ø11x2,5 im Netz bestellt. Ich habe diesen aus NBR in der Bucht besorgt. Besser wäre aber, ihn aus FKM/Viton zu nehmen da auch der Benzinschlauch daraus ist und dieser Werkstoff besser gegen Additive im Sprit sein soll.
8. Nachdem alles sauber war, habe ich den Benzinhahn wieder in ungekehrter Reihenfolge zusammen gebaut. Die Teile habe ich leicht mit MoS2-Spray behandelt. Mit der neuen Dichtung geht der Hebel wieder schwerer. Anscheinend war der alte O-Ring die Ursache für die Leckage.
9. Abschließend den Hahn an den Tank und diesen wieder auf die Duke gebaut.
FERTIG
Da der Tank schon mal runter war, habe ich noch einen Blick in den Vergaser geworfen. Da sich am Schieber, der Nadel und am Zerstäuber Ablagerungen gebildet hatten war hier auch noch einiges zu tun. Jetzt läuft der Hobel wieder sauber. Fehlt nur noch das passende Wetter.
Grüße
chorge
vor kurzem wollte ich den alten Herzog mal wieder auf den Asphalt ausführen. Nach dem Start und einem Check aufgrund der längeren Standzeit entdeckte ich einen deutlichen Tropfen Sprit am Benzinhahn. Also die Tour verschoben und ran an's Thema.
Wie schon von euch im Forum beschrieben, ist der komplette Austausch der Baugruppe (~71€) sehr kostspielig und aus meiner Sicht auch unnötig. Mit einfachen Mitteln lässt er sich aber wieder abdichten. Hier eine Beschreibung, wie ich dies bewerkstelligt habe:

1. Benzinhahn schließen und Benzinleitung zum Vergaser lösen.
2. Längeren Schlauch an Benzinhahn montiert und Restinhalt vom Tank in einen Reservekanister umgefüllt.
3. Tank abgebaut und Benzinhahn demontiert.
4. Kleine Schraube unter dem Verstellhebel ausgebaut. Danach Hebel, Feder, Richtring und den blauen Konus entnommen.

5. Mit sehr feinem Nassschleifpapier (>500) den Konus und die Ventilgehäuseinnenflächen eingeschliffen, so dass diese wieder sauber sind und der Konus gut abdichtet.

6. Dichtung zum Tank vom Gehäuse gelöst und alles komplett gereinigt.
7. Neue Dichtung Ø11x2,5 im Netz bestellt. Ich habe diesen aus NBR in der Bucht besorgt. Besser wäre aber, ihn aus FKM/Viton zu nehmen da auch der Benzinschlauch daraus ist und dieser Werkstoff besser gegen Additive im Sprit sein soll.
8. Nachdem alles sauber war, habe ich den Benzinhahn wieder in ungekehrter Reihenfolge zusammen gebaut. Die Teile habe ich leicht mit MoS2-Spray behandelt. Mit der neuen Dichtung geht der Hebel wieder schwerer. Anscheinend war der alte O-Ring die Ursache für die Leckage.
9. Abschließend den Hahn an den Tank und diesen wieder auf die Duke gebaut.
FERTIG
Da der Tank schon mal runter war, habe ich noch einen Blick in den Vergaser geworfen. Da sich am Schieber, der Nadel und am Zerstäuber Ablagerungen gebildet hatten war hier auch noch einiges zu tun. Jetzt läuft der Hobel wieder sauber. Fehlt nur noch das passende Wetter.
Grüße
chorge